Paris mon Amour

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Vor einiger Zeit kündete mir mein lieber Mann – damals noch mein Freund – mich mit etwas ganz Besonderem überraschen zu wollen. Was er genau im Schilde führt wollte er mir erst nicht verraten. Ich konnte es kaum erwarten und platzte fast vor Neugierde. 🙂 Ein paar Tage später stand eine Rose auf unserem Tisch und Daniel verkündete mir mich auf ein verlängertes Wochenende nach Paris im Dezember einladen zu wollen.

Paris. Was konnte es Romantischeres geben als ein verliebtes Wochenende zu Zweit in der Vorweihnachtszeit in der Stadt der Liebe? Das mich in Paris eine noch viel größere Überraschung erwarten sollte, davon erzählte mir mein Herzbub natürlich nichts, aber dazu später.

Ich freute mich riesig über mein Geschenk und die Zeit bis unser Flieger in die französische Hauptstadt abheben sollte wollte einfach nicht vergehen. Endlich angekommen hat mich die Stadt auch bei meinem zweiten Besuch erneut begeistert. Flaniert man durch die Straßen und Gassen mit ihren hübschen Häuserfronten oder an der Seine entlang zeigt sich Paris´ besonderes Flair. Einen grandiosen Ausblick über die Stadt genossen wir von der Aussichtsplattform am Tour Montparnasse, einen Spaziergang an der weihnachtlich geschmückten Champs-Élysées durften wir uns auch nicht entgehen lassen und selbst wenn Montmartre seit Die fabelhafte Welt der Amélie (übrigens einer meiner Lieblingsfilme) bei Touristen längst kein Geheimtipp mehr ist hat das Künstlerviertel seinen Reiz.

Tagelang schlemmten wir uns durch Paris: zarte bretonische Crêpe an einem Stand in der Nähe des Tour Montparnasse, vorbei an Käseständen am Markt Marché Couvert Saint-Germain. Confit de canard, Terrine de poisson und Boeuf Bourguignonne in einem entzückenden Restaurant in Monnaie. Noble Macarons von Maison Ladurée im Quartier Saint-Germain-des-Prés,  die wohl beste je gegessene Mousse au Chocolat in Marais und Café Au Lait und Crème brûlée mit einer herrlich karamelligen Zuckerschicht, die man mit dem Löffel aufknacken möchte, wie Amélie Poulain im Film.

Natürlich bei unserem Paris-Wochenende eine Besichtigung des La Tour Eiffel nicht fehlen. Daniel hatte mir bereits verraten, dass er Tickets für eine Fahrt nach Oben gekauft hatte. Zwar hing dichter Nebel über Paris, aber ich freute mich sehr darauf, denn eine Fahrt hinauf auf den Eiffelturm war mir bei meinem ersten Paris-Besuch nicht möglich. Ein klein wenig irritierte ich Daniels Unruhe, aber ich genoss so sehr den Spaziergang im Parc du Champ de Mars und den herrlichen Blick auf den Eiffelturm, dass ich nicht weiter darauf achtete. Mit dem Lift auf die erste Etage, zu Fuß auf die Zweite lichtete sich der Nebel und es offenbarte sich ein herrlicher Blick über ganz Paris. Daniel nahm mich an der Hand, führte mich in eine ruhigere Ecke und zog plötzlich ein kleines Schachterl aus seiner Jacke. Ich konnte es kaum glauben, als Daniel die kleine Box öffnete, mir einen hübschen Ring an meinen Finger steckte und mich fragte, ob ich seine Frau werden wolle. Natürlich sagte ich ja 🙂

Ein unerwarteter, wunderschöner Moment in einer wunderschönen Reise! Paris hat mich bestimmt nicht zuletzt gesehen.

Alles Liebe,

Verena

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Ein Kommentar auch kommentieren

  1. inge lindenthaler sagt:

    Am liebsten würd‘ ich gleich die Koffer packen und mich auf Reisen begeben und mich durchkosten. Wunderschöne Fotos und gute Reiseschilderungen…Glückwunsch zu Deinem neuen Koch-und Reiseblock sendet Dir Inge

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