Rotkraut-Maroni Strudel mit Kräuterrahm

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Silvia und Elke vom Foodblog einfachleicht.at haben kürzlich ein besonderes Blogevent gestartet. #KrautRockt nennen Silvia und Elke ihr kleines Projekt. Ich sage dazu: „Make Wintergemüse great again!“

Und welches Gemüse gibt´s im Winter? Genau! Weißkraut,  Rotkraut, Kohl, Kohlrabi, Blumenkohl (in Österreich Karfiol), Kohlsprossen, etc. Unter dem Hashtag #KrautRockt werden die Lieblings-Winterrezepte mit Kraut, Kohl und Co  von Gastbloggern gesucht, die dazu einen verfassten Beitrag verlinken.

Wie ich euch schon kürzlich im Rahmen von meinem Kohlrouladen-Rezept erzählt hab, bin ich ja ein  großer Kraut- und Kohlliebhaber. Echte Mineralstoff- und Vitaminbomben. Im Winter kann man Kraut und Rüben besonders gut gebrauchen, sie stärken nämlich die Abwehrkräfte.

Daher möchte ich euch meinen Beitrag für #KrautRockt nicht vorenthalten: Rotkraut-Maroni Strudel mit Kräuterrahm. Mein aktuelles Lieblings-Winterrezept. Die Maroni solltet ihr nicht weglassen: sie machen den Strudel erst so richtig fein. Alternativ passen auch zB. Birnen oder Walnüsse.

Ist euch der Strudel mit dem Kräuterrahm als Hauptspeise zu wenig, kann man ihn – ohne den Rahm – auch als tolle Beilage servieren, wie zB. zu Wildgerichten.

Der Strudelteig verlangt ein wenig Übung, die Herstellung ist aber letztlich halb so schlimm. Immer mit dem weichen Handrücken vorsichtig ausziehen, niemals mit den scharfen Nägeln in den Teig hineinfahren. Letztlich sollte der Teig so dünn sein, dass man das Muster des Geschirrtuchs darunter erkennen kann. Den dicken Rand schneid ich einfach ab, der ist schließlich am schwierigsten auszuziehen. So habt ihr einen gleichmäßig dünnen Strudelteig. Wenn ihr die Masse auch nicht zu nass macht, steht dem Rotkraut-Maroni Strudel nichts mehr im Wege.

Lasst es euch schmecken!

Alles Liebe,
Verena

Rotkraut-Maroni Strudel

(ca. 1 Stunde ohne Kühlzeit)

Zutaten für 1 Strudel

Für den Strudelteig:

250 g Weizenmehl

2, 5 EL neutrales Pflanzenöl

130 ml lauwarmes Wasser

eine Prise Salz

Für die Fülle:

einen halben Rotkraut-Kopf

1 große rote Zwiebel

200 g Maroni, vorgekocht

1 TL Zucker

eine Prise Zimt

3 zerstoßene Nelken

1/2 zerstoßenen Sternanis

Salz und Pfeffer

einen kräftigen Schuss Rotwein oder Orangensaft

etwas Butter zum Anbraten

etwas geschmolzene Butter zum Bestreichen

Für den Kräuterrahm:

1 Becher Sauerrahm

1 Becher Creme fraiche

einige Esslöffel fein gehackter Kräuter, wie Dill, Schnittlauch, Petersiel, Gartenkresse, Kerbel, Estragon

Salz und Pfeffer

Zubereitung

Für den Strudelteig den Teig mit dem Mehl, dem Wasser, dem Öl und dem Salz zu einem geschmeidigen, seidigen Teig kneten und mehrmals fest auf die Arbeitsfläche schlagen. So lösen sich die Luftblasen im Teig. Für rund 45 Minuten kühl stellen.

Währenddessen das Rotkraut in feine Streifen schneiden. Die Zwiebel fein würfeln und in der Butter anrösten. Das Rotkraut dazugeben, mit dem Zucker bestreuen und weiter köcheln lassen. Mit dem Wein oder dem Orangensaft ablöschen, die Gewürze dazugeben und weich dünsten. Abschließend mit Salz und Pfeffer würzen und abkühlen lassen. Unter die erkaltete Masse die grob zerhackten Maroni mischen.

Das Backrohr auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

Den Strudelteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit dem Nudelwalker ausrollen und mit beiden Handrücken über einem ausgebreiteten Geschirrtuch hauchfein ausziehen. Den ausgezogenen Teig auf das Geschirrtuch legen und den dicken Rand mit einem Messer oder Teigrad abschneiden. Die Füllung länglich in das untere Drittel des Strudelteiges legen, die Seitenränder einschlagen und einrollen. Den Strudel auf ein mit einem Bachpapier aufgelegtes Backblech geben und rund 25-30 Minuten knusprig backen.

Für den Kräuterrahm den Sauerrahm mit der Creme Fraiche und den Kräutern cremig rühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Kräuterrahm auf einen Teller aufstreichen und die Strudelscheiben darauf anrichten.

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2 Kommentare auch kommentieren

  1. Tolles Rezept! Muss ich unbedingt mal machen, das wäre auch ein ideales Gericht für Weihnachten gewesen 🙂 Klasse Idee, danke für das Rezept 🙂 Liebe Grüße vom Wellness Schenna!

    1. Home is where my Kitchen is sagt:

      Vielen lieben Dank! 🙂 Das Rezept liebe ich sehr, relativ einfach zu machen und dennoch macht es was her. Und Rotkraut mit Maroni ist überhaupt eine tolle Kombination. Viele liebe Grüße, Verena

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