Feines Osterlamm

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Und weiter geht´s mit der Osterbäckerei! Denn schon in drei Wochen kommt der Osterhase

Nachdem ich euch kürzlich mein Rezept für den saftigen Karottenkuchen mit Nüssen vorgestellt habe – vielen lieben Dank an dieser Stelle für euer überragendes Feedback! – zeige ich euch heute mein Rezept für ein köstliches Osterlamm. Mein Osterlamm wird aus einem feinen Rührteig gemacht, der überhaupt nicht trocken ist. Ein Schuss Öl macht den Teig geschmeidig und den fertigen Kuchen herrlich saftig.

Und weil Schafe nicht nur weiß oder schwarz, sondern auch gescheckt sein können, habe ich mich für eine Marmor-Variante, also weiß-schwarzes „Fell“, wenn man so will, entschieden. Marmorkuchen liebe ich ohnehin und das Lämmchen sieht so nicht nur wunderhübsch, sondern auch so richtig zum Anbeißen aus. Der helle Teig schmeckt dank gemahlener Haselnüsse fein nussig, der Dunkle herrlich kakaoig.

Das Beste am Kuchenteig ist, dass man den Kuchenteig nach Lust und Laune abwandeln kann. Mag man lieber ein weißes Schaf, gibt man in den Teig gemahlene Nüsse oder auch einen guten Schuss Alkohol, wie zB. Eierlikör oder Amaretto. Möchte man ein zitroniges Schäfchen giebt man in den Teig Zitronenschale und überzieht den Kuchen anschließend mit Zitronenglasur. Hat man ein schwarzes Lamm lieber, überzieht man den gebackenen und ausgekühlten Kuchen zB.  mit Schokoglasur.

Ein kleines Schleiferl um den Hals gebunden, ist das Osterlamm ein hübscher Akzent auf dem österlich gedeckten Tisch oder auch ein nettes Geschenk aus der Küche.

Wichtig ist, die Form, in der das Lamm gebacken wird, und insgesondere filigrane Stellen, wie zB. den Hals, sorgfältig mit Fett einzufetten und Semmelbrösel auszubröseln. Dann bleibt garantiert nichts kleben. Schließlich soll das fertig gebackene Lamm nicht kopflos oder ohne Schnauze aus dem Backrohr kommen.

Ich habe sehr gute Erfahrungen mit dieser* Kuchenform von der Firma Kaiser gemacht. Die Form schließt sorgfältig ab und der fertig gebackene Kuchen lässt sich dank Anti-Haft Beschichtung sehr gut lösen.

Für gewöhnlich „wächst“ der Kuchen ein bisschen über sich, bzw. die Fom, nach oben hinaus. Dazu einfach den ausgekühlten Kuchen mit einem gezackten Brotmesser begradigen, dann bleibt das Lamm am Teller standfest.

Übrigens: das Rezept eignet sich aus hervorragend für einen Marmorgugelhupf. Dazu einfach die eineinhalbfache Menge für den Teig nehmen.

Ich wünsche euch weiterhin eine feine vorösterliche Zeit und viel Spaß beim Backen und Kochen.

Alles Liebe,

Verena

Feines Osterlamm

(ca. 20 Minuten ohne Backzeit)

Zutaten für 1 Backform á 0,7 Liter

150 g zimmerwarme Butter

135 g Staubzucker

3 Eier

150 g Weizenmehl

1 Packerl Backpulver

1 Packerl Vanillezucker

75 g gemahlene Haselnüsse

35 ml neutrales Pflanzenöl

75 ml Milch

1 Prise Salz

20 g ungesüßten Kakao

ca. 1/2 EL Staubzucker

für die Form:

Fett zum Auspinseln

Semmelbrösel zum Ausbröseln

nach Belieben:

Staubzucker zum Bestäuben, Schokoglasur zum Überziehen, etc.

Zubereitung

Das Backrohr auf 160 Grad vorheizen.

Die Kuchenform sorgfältig mit Fett auspinseln und mit Semmelbrösel ausbröseln. Am besten gelingt dies, wenn man die Kuchenform trennt, ausfettet und ausbröselt und erst dann zusammensetzt, um den Teig einzufüllen.

Für den Kuchenteig mit dem Mixer die weiche Butter mit dem Staubzucker sehr schaumig rühren. Die Eier einzeln dazugeben und gut verrühren. Salz, Vanillezucker, die Milch und das Öl untermixen.

Das Mehl mit dem Backpulver und den gemahlenen Nüssen vermischen zum Teig dazusieben und gut unterrühren. Der Teig sollte nun geschmeidig dickflüssig sein. Ist die Masse zu fest, kann man einen kleinen Schuss Milch hinzufügen.

Ca. die Hälfte des Teiges in eine zweite Schüssel abnehmen. Den Kakao mit dem Staubzucker vermischen, zum Teig sieben und gut untermischen.

Den hellen und dunklen Teig abwechselnd bis ca. 2 cm unten den Rand einfüllen.

Rund 50 Minuten bei 160 Grad Backen.

Nachdem der Kuchen ausgekühlt ist, vorsichtig aus der Form lösen und den Boden bei Bedarf mit einem gezackten Brotmesser begradigen.

Nach Belieben mit Staubzucker bestreuen oder mit Schokoglasur überziehen.

(* = Affiliatelink)

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